Aktion Wiederaufforstung

Aktion Wiederaufforstung

Gemeinsam gegen das Waldsterben

Eine Zusammenarbeit von

und

Unsere heimischen Wälder brauchen Hilfe! Unsere Hilfe!

Denn unsere Wälder sterben!

Als Waldsterben (auch: neuartige Waldschäden) werden Schädigungen des Waldes bezeichnet, die seit etwa 1980 großflächig auftreten. Das Verbreitungsgebiet umfasst Mittel-, Nord- und Osteuropa. Charakteristisch ist, dass sich die Schadensbilder unabhängig von Klima, Standort und waldbaulichen Praktiken zeigen. Die Symptomatik differiert zwischen Holzarten, Regionen und Forstorten.

„Der Wald stirbt“ – Anfang der 1980er Jahre beherrschten solche Schlagzeilen die Medien. Horrorszenarien wurden gezeichnet von kahlen Stadtparks und waldlosen Mittelgebirgen, auf denen nur noch vereinzelte Baumskelette mahnend ihre nackten Zweige in den Himmel recken würden.

Zu lange hatten Industrie, Privathaushalte und Verkehr sorglos Schwefelwasserstoffe und andere Gifte in die Luft gepumpt. Vor allem die Emissionen von Braunkohlekraftwerken setzten dem Wald schwer zu.

Dieses Verhalten sollte sich nun rächen. Binnen 20 Jahren würde es kaum noch einen gesunden Baum geben – wenn nicht sofort gehandelt würde.

Doch es wurde gehandelt: Filteranlagen für die Industrie, Katalysatoren und bleifreies Benzin für die Autos. Der saure Regen war nicht mehr ganz so sauer. Die Katastrophe schien abgewendet, der Wald gerettet.

Aber ist er das wirklich? Oder war von Anfang an alles nur übertriebene Panikmache und der Wald hätte sich sowieso erholt?

Wurden dem Boden noch in den 1980er und 1990er durch den sauren Regen die Nährstoffe entzogen, so bereitet ihm inzwischen die Überdüngung Probleme.

Stickstoffverbindungen aus Viehhaltung und industriellen Abgasen verbreiten sich über die Luft und gelangen mit dem Regen in den Waldboden. Die betroffenen Bäume wachsen schneller als normal. Leider zu schnell – die Gesundheit des Baumes leidet darunter und er wird anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.

Das größte Problem ist jedoch die anhaltende Dürre der vergangenen Jahre. Diese hat dazu geführt, dass Laubbäume verfrüht ihr Laub abwerfen, um die Verdunstung zu reduzieren.

Bei der Fichte begünstigte sie die Massenvermehrung von Borkenkäfern. Die Harzproduktion, mit der sich gesunde Bäume gegen bohrende Schädlinge wie Borkenkäfer verteidigen, kommt aufgrund der fehlenden Feuchtigkeit zum Erliegen.

Die Bäume sind den Borkenkäfern hilflos ausgeliefert, die in warmen, trockenen Sommern wiederum prächtig gedeihen und sich stellenweise massenhaft vermehren. Unter solchen Bedingungen pflanzt sich nämlich nicht nur eine Käfer-Generation fort, sondern zwei bis drei.

Der Kronenzustand hat sich 2019 gegenüber dem Vorjahr bei allen Baumarten weiter verschlechtert und war noch nie so schlecht wie seit Beginn der Aufzeichnungen 1984. Etwa doppelt so viele Laub- und Nadelbäume starben 2019 ab wie in den Vorjahren. Insgesamt sind 180.000 Hektar Wald bereits irreparabel geschädigt oder tot.

Fazit: Der Zustand des Waldes ist bedenklich. Fichten- und Kiefer-Monokulturen haben keine Zukunft mehr. Sie kommen mit dem Klimawandel nicht klar. Nur ein artenreicher Mischwald wird mit den sich ändernden Temperatur- und Niederschlagsbedingungen eine Zukunft haben.

Wir von Faceless Est. 2021 forsten gemeinsam mit unserem Partner, der Stiftung Unternehmen Wald, unsere heimischen Wälder auf. Wir schaffen neuen Lebensraum, schützen bedrohte Arten und kämpfen aktiv gegen den Klimawandel. Gemeinsam investieren wir in eine nachhaltige Zukunft für uns alle.

Das Ganze schaffen wir selbstverständlich nicht alleine. Auch Du kannst uns bei unserer Aktion, unserer gemeinsamen Aktion unterstützen.

Wir von Faceless Est. 2021 spenden einen Teilbetrag der Einnahmen für jedes verkaufte Kleidungsstück.

Selbstverständlich füttern wir euch regelmäßig mit Updates und den Stand unserer Aktion.

Unsere erste Spende, die wir vom 01.04. bis 31.05. einnehmen, geht an die Wiederaufforstung des Forstorts Oefte, Essen.

Der Mischwald aus verschiedenen Laubbaumarten wurde auf einer Teilfläche durch das Sturmtief “ELA” 2014 schwer geschädigt. Auf einer rund zwei Hektar (20.000 qm) großen Fläche wurde ein alter, rund 200 jähriger Buchenbestand komplett zerstört. Die noch stehengebliebenen Buchen sind in den Folgejahren durch die trocken-heißen Sommer abgestorben.

Hier wird eure und unsere Hilfe dringend benötigt!

Weitere Informationen rund um das Projekt Bäume Pflanzen / Wiederaufforstung findet ihr auf www.wald.de/baume-pfanzen

Selbstverständlich sind wir auch über jede direkte Spende an unseren Partner, die Stiftung Unternehmen Wald dankbar!

Also, packen wir es an, gemeinsam!

Quellen: Video, Deutsche Städte- und Gemeindebund / Text, Bilder, Planet-Wissen u. wald.de